Doris Chudal
Heilpraktikerin für Psychotherapie
Praxis für EMDR und
integrative Psychotherapie
Hilfe bei Depressionen, Trauma + Sucht
Überforderung, Schnelllebigkeit, Reizüberflutung, Zukunftsängste und traumatische Erfahrungen - dies sind nur einige Beispiele für Belastungen, denen wir heute zunehmend ausgesetzt sind. Stehen uns keine adäquaten Bewältigungsmechanismen zur Verfügung, führen diese Belastungen nicht selten in einen Burnout, in Depressionen, Angststörungen oder in eine Abhängigkeitserkrankung.
So erfüllt in Deutschland aktuell mehr als jeder vierte Erwachsene im Zeitraum eines Jahres die Kriterien für eine psychische Erkrankung (DGPPN, 2024). Insbesondere Depressionen, Angststörungen aber auch Störungen durch Alkohol- und/oder Medikamentenmissbrauch haben seit Beginn der Corona-Krise rasant zugenommen und betreffen auch unter den Anforderungen, denen wir uns durch den Klimawandel, wirtschaftliche Entwicklungen und die aktuellen internationalen Konflikte und Spannungen gegenüber sehen, immer mehr Menschen.
Da wir psychische Erkrankungen nicht "sehen können" wie z. B. ein gebrochenes Bein, neigen wir dazu, diese möglichst lange zu verleugnen. Dazu kommen Stigmatisierungen, die trotz der inzwischen guten Aufklärung der Öffentlichkeit, vor allem durch selbst Betroffene, bisher nicht vollständig aus der Welt geschaffen sind. Als Heilpraktikerin für Psychotherapie kann ich Sie bei Bedarf diskret unterstützen, ohne dass Ihr Anliegen seinen Weg in Ihre Patientenakte bei der Krankenkasse findet.
Der steigenden Anzahl von seelischen Erkrankungen steht eine viel zu geringe Anzahl von den Krankenkassen zugelassener Psychotherapeut*innen gegenüber, so dass es in diesem Bereich zu besonders langen Wartezeiten kommt. Auch zur Überbrückung einer solchen Wartezeit stehe ich Ihnen gern zur Seite.
Bei all dem Leid, das eine seelische Erkrankung für den Betroffenen mit sich bringt, dürfen wir jedoch auch die Belastungen, denen sich Angehörige gegenübersehen, nicht außer Acht lassen. Vor allem Kinder aus Familien, in denen ein oder beide Elternteile an einer psychischen Erkrankung leiden, sind selbst stark gefährdet, an einem psychischen Leiden zu erkranken. Hier wird die Verantwortung, die wir uns selbst und damit auch unserer Familie gegenüber tragen, noch einmal mehr deutlich.
Dabei gilt: Sich Hilfe zu holen hat auch eine Vorbildfunktion!
Zudem bringen psychische Belastungen auch viele körperliche Beschwerden und Erkrankungen wie Magenbeschwerden, Herz- und Kreislauferkrankungen und Rückenschmerzen mit sich (man denke hier nur an die uns allen bekannten Formulierungen wie "das bereitet mir Kopfschmerzen" oder "das schlägt mir auf den Magen"...), denen man durch eine rechtzeitige Entlastung vorbeugen kann.
Gern unterstütze ich Sie dabei, Ihre eigenen Grenzen kennen und respektieren zu lernen und einen Weg zu finden, liebevoller mit sich umzugehen.
Psychotherapie und
Coaching
Integrative Psychotherapie
So individuell wie Sie selbst ist auch Ihre Lebensgeschichte mit ihren ganz eigenen
Besonderheiten und Ihren ganz speziellen Bedürfnissen.
Die Vielseitigkeit der Integrativen Psychotherapie erlaubt es, die Behandlung
oder das Coaching genau auf Ihre persönliche Situation abzustimmen.
Mit folgenden Verfahren aus der Integrativen Psychotherapie möchte ich Sie gern auf Ihrem Weg zurück in ein unbeschwerteres, gesünderes und freieres Leben unterstützen:
- Gesprächstherapie nach Rogers
- Kognitive Verhaltenstherapie
- Systemische Interventionen
- Gestalttherapie
- Progressive Muskelentspannung nach Jacobson
EMDR
EMDR (die Abkürzung für "Eye Movement Desensitisation and Reprocessing)
ist ein psychotherapeutisches Verfahren, das auf der wechselseitigen Stimulation beider Gehirnhälften
beruht. Sowohl in der Psychotherapie als auch im Coaching findet dieses Verfahren seinen Einsatz.
Insbesondere folgende Beschwerden können oft erfolgreich mit EMDR behandelt werden:
- Störungen aufgrund traumatischer Erlebnisse (insbesondere Monotraumen, wie Verkehrsunfälle etc.)
- Ängste (z. B. Phobien, Zahnarztangst)
- Psychisch bedingte Schmerzzustände
- Die seelischen Aspekte von Suchterkrankungen und Essstörungen
Somatische emotionale Integration nach Dami Charf
Dieses Verfahren der Traumabearbeitung hilft dem Betroffenen, wieder mit sich in Berührung zu kommen, sich selbst zu fühlen und wahrzunehmen und nach und nach seine Handlungsfreiheit, die durch das oder die traumatische/n Erlebniss/e stark eingeschränkt war, zu erweitern und seine Lebensfreude wieder zu entdecken.
Alkoholprobleme?
Beratung bei Alkoholmissbrauch und -abhängigkeit, S.T.A.R.
Der Konsum von Alkohol ist in Deutschland sozial anerkannt und für viele Menschen ein normaler Bestandteil des täglichen Lebens. Feste und andere fröhliche Anlässe sind ohne das Glas Wein oder Bier in unserer Gesellschaft kaum denkbar. Doch auch zur Entspannung nach einem anstrengenden Arbeitstag, in Konfliktsituationen oder um Einsamkeitsgefühle zu vergessen, spielt Alkohol eine bedeutende Rolle. Der gewohnheitsmäßige Konsum führt dabei oft in eine psychische und manchmal auch in eine körperliche Alkoholabhängigkeit.
Zu merken, dass man nicht mehr "normal" trinken kann, kann zu großer Verunsicherung, Scham und Schuldgefühlen führen. Es mag viel Überwindung kosten, sich den Kontrollverlust einzugestehen. Sich dann bei der Bewältigung dieses Problems helfen zu lassen, ist ein Zeichen von Stärke und verdient Respekt. Als Suchtberaterin stehe ich Ihnen bei Fragen rund um das Thema Alkoholmissbrauch und -abhängigkeit gern zur Seite und unterstütze Sie auf Ihrem Weg in ein suchtfreies Leben.
S.T.A.R.
Die Abkürzung "S.T.A.R." steht für ein strukturiertes Trainingsprogramm gegen Alkoholrückfälligkeit. Entwickelt wurde das Programm von Joachim Körkel und Christine Schindler, die mit 15 Modulen alle wesentlichen Fragen rund um das Thema Rückfall aufgreifen und potentielle Risikosituationen unter die Lupe nehmen.
Die systematische Erarbeitung des Rückfallschutzes ist im Gruppen- wie auch im Einzelsetting möglich. Bei Fragen oder Interesse an diesem Trainingsprogramm freue ich mich über Ihren Anruf oder Ihre E-Mail.
Einen wichtigen Hinweis möchte ich Ihnen an dieser Stelle geben:
Sollten Sie sehr regelmäßig Alkohol konsumieren und bereits körperliche Entzugserscheinungen verspüren, ist es unbedingt erforderlich, Ihren Hausarzt oder einen entsprechenden Facharzt ins Boot zu holen. Möglicherweise ist ein Klinikaufenthalt notwendig. Ein Entzug ohne ärztliche Unterstützung kann lebensgefährlich sein!
Angehörige
Die Suchterkrankung eines Familienmitglieds, im Freundeskreis oder im Kollegium wirkt sich auch auf das Umfeld aus. Es ist unerträglich mit anzusehen, wie sich ein geliebter Mensch zugrunde richtet. Am Arbeitsplatz verursacht die Suchterkrankung im Kollegenkreis einen zusätzlichen Arbeitsaufwand bei jenen Kollegen, die die Minderung der Arbeitsleistung des/der Betroffenen auffangen und die konsumbedingten Fehler wieder ausmerzen.
Der/die Suchtkranke erfährt vielseitige Unterstützung und es stehen ihm/ihr viele hilfreiche Angebote zur Verfügung. Als Angehörige/r stehen Sie meist allein da. Die Scham verbietet es Ihnen vielleicht, sich mit Ihren Sorgen anderen anzuvertrauen. Ihr Leid findet oft nicht das notwendige Gehör. Manchmal bildet sich auch eine Co-Abhängigkeit heraus - ein eigenständiges Krankheitsbild.
Gern stehe ich Ihnen zur Seite, wenn Sie Ihre Rolle in der Beziehung zum/zur Suchtkranken klären möchten und einen Weg finden möchten, Ihr eigenes Leben wieder freier zu gestalten und Lebensqualität zurückzugewinnen.